Die Schwäbische Alb: Naturparadies in Baden-Württemberg

Auf 200 km Länge durchzieht das Mittelgebirge der Schwäbischen Alb Schwaben von Südwest nach Nordost – ein einzigartiger Naturraum, der als Teil des europäischen Jura-Gebirgszugs sowie als Geopark und Biosphärenreservat der UNESCO zum Entdecken einlädt. Hügelige Landschaften, beeindruckende Karstfelsen, Schauhöhlen, malerische Städte, mehrere Burgen, Burgruinen und Klöster begründen den Reiz der Schwäbischen Alb und machen das Mittelgebirge in Baden-Württemberg zu einem beliebten Reiseziel.

 

Blick auf das Freilichmuseum in Beuren und Burg Teck

Blick auf das Freilichmuseum in Beuren und Burg Teck © Varta-Guide

Natur und Sehenswürdigkeiten

Die Schwäbische Alb ist geprägt von unterschiedlichen Landschaften, für die dünnbesiedelte, hügelige Landstriche, Karstgebiete sowie felsige Waldregionen charakteristisch sind. Reizvoll sind vor allem die beeindruckenden Felsformationen rund um den Albtrauf, der steil abfallenden Begrenzung des Mittelgebirges im Nordwesten. Aber auch die Karstgebiete mit dem Donaudurchbruch bei Beuron, den Dolinen und Trockentälern sowie spektakulären Karstquellen sind landschaftlich interessant.
Eine besondere Attraktion bietet die Unterwelt der Schwäbischen Alb, die von zahlreichen Höhlen durchzogen ist, welche man teilweise besichtigen kann. Interessant sind hierbei die Nebel- sowie die Bärenhöhle bei Pfullingen oder die Wimsener Höhle, die einzige mit dem Boot befahrbare wasserführende Schauhöhle.

Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern über den Wolken
© Jens Ottoson – Fotolia.com

Burgen, Schlösser und Klöster auf der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb ist reich an Burgen, Burgruinen, Kirchen und Klöstern, die stets einen Besuch wert sind. Die bekannteste Burg auf der Alb dürfte die Burg Hohenzollern bei Hechingen sein. Sehenswerte Burgruinen sind die Ruine Hohenneuffen, die Ruine Hohenurach sowie die Ruinen Hohenstaufen, Hohenrechberg und Staufeneck im sogenannten Stauferland gelegen. Blaubeuren und Zwiefalten beherbergen sehenswerte Klosteranlagen.

Wurmlinger Kapelle bei Tübingen mit Schloss Hohenzollern im Hintergrund

Wurmlinger Kapelle bei Tübingen mit Schloss Hohenzollern im Hintergrund – © Christian Pedant- fotolia.com

Wandern, Radfahren, Wintersport: Aktiv auf der Schwäbischen Alb

Die abwechslungsreichen Landschaften der Schwäbischen Alb bieten zu jeder Jahreszeit hervorragende Möglichkeiten, die Region zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Mountainbike oder auf Skiern zu erkunden.
Zahlreiche Fern-, Rund- und Streckenwanderwege durchziehen die herrliche Naturlandschaft und laden zu längeren und kürzeren Touren ein. Der Albsteig führt 350 km am Albtrauf entlang und ist der älteste Hauptwanderweg der Schwäbischen Alb. Der Donauberglandweg und der Donau-Zollernalbweg schließen sich zu einem über 200 km langen Rundwanderweg zusammen, der zu den längsten zertifizierten Wanderwegen Baden-Württembergs gehört.
Für Radfahrer hält die Schwäbische Alb mehrere Fernradwege wie den Donauradweg über Donaueschingen und Ulm oder den Schwäbische-Alb-Radweg von Nördlingen bis zum Bodensee bereit. Themenbezogene Touren wie Museumstouren oder Biosphärenradeln sind ebenso möglich. Auch für Mountainbiker bietet die Schwäbische Alb zahlreiche Touren für Einsteiger und Fortgeschrittene – hindernisreiche Bike-Parks finden sich überall in der Region.
In der kalten Jahreszeit wandelt sich die Schwäbische Alb zu einem schneesicheren Winterparadies: Abfahrer finden hier ebenso perfekte Bedingungen wie Skilangläufer. Besondere Attraktionen der winterlichen Alb sind Schneeschuh- oder Winterwandern sowie eine Fahrt im Pferdeschlitten.

 

Bad Uracher Wasserfall

Uracher Wasserfall © Robert Schneider – Fotolia.com

Sehenswerte Städte und Orte

Auf der Schwäbischen Alb laden zahlreiche Städte und Orte zum Entdecken ein: Aalen mit seinen verwinkelten Gässchen und zahlreichen Fachwerkhäusern ist das Tor zur Schwäbischen Alb. Bad Urach ist bekannt für seinen Wasserfall und in Reutlingen kann man mittelalterliche Fachwerk-Romantik erleben. In der Hohenzollernstadt Sigmaringen lädt das Wahrzeichen der Stadt, das fürstliche Residenzschloss, zu einer Besichtigungstour ein, und Ulm an der Donau beherbergt mit dem Ulmer Münster den höchsten Kirchturm der Welt.

2017-10-16T10:48:10+02:00
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