5 Indoor-Tipps für schlechtes Wetter in Salzburg

Salzburg gehört zu den schönsten Städten Österreichs und eignet sich perfekt für einen Kurztrip, denn Mozarts Geburtsstadt ist von Bayern aus nur einen Katzensprung entfernt. Dumm nur, wenn am Tag des geplanten Kurzurlaubs schlechtes Wetter angesagt ist. Doch deswegen muss man einen Besuch in Salzburg nicht verschieben, denn wir haben 5 spannende Indoor-Tipps zusammengestellt, bei denen man trockene Füße behält und dennoch einiges von der Stadt sehen kann!

Panorama Museum, Salzburg

Panorama Museum © Panorama Museum Salzburg

1. Panorama Museum: Selbst bei grauem Regenwetter muss man in Salzburg nicht auf ein beeindruckendes Stadtpanorama verzichten: Das Panorama Museum gewährt mit einem Rundgemälde einen Blick auf die Stadt und ihre Umgebung um das Jahr 1829. Beeinruckend ist die topographische Genauigkeit des Bildes, das 26 m im Umfang misst und 130 qm groß ist. Mit einem Fernrohr kann man so in den Alltag der Salzburger vor 200 Jahren eintauchen und anhand eines Touchscreens interessante Vergleichsbilder von gestern und heute betrachten.

2. DomQuartier: Einen ganz besonderen Rundgang kann man seit 2014 im Herzen Salzburgs erleben: die Tour de Baroque geleitet durch die barocken Prunkräume der Residenz, zur Residenzgalerie, die europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts zeigt, danach über die Dombogenterrase zum Dom, dessen Grundstein im Jahr 1614 gelegt wurde. Von der Orgelempore mit einem beeindruckenden Blick in den Dom hat man Zugang zu Dommuseum, Kunstkammer, Langer Galerie sowie Museum St. Peter. Der Rundgang endet im prunkvollen Carabinierisaal der Residenz – eine barocke Zeitreise, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Thronsaal in der Salzburger Residenz

Thronsaal in der Salzburger Residenz © Salzburger Burgen & Schlösser, Foto: Helge Kirchberger

3. Stiegl-Brauwelt: Allen Liebhabern des Bieres sei die Stiegl-Brauwelt empfohlen, in der man ganz entspannt in die Welt des Hopfengetränks eintauchen kann. Die Bier-Ausstellung gibt einen detaillierten Einblick in die Bierherstellung, man lernt verschiedene Getreide-, Malz- und Hopfensorten kennen und erfährt die über 400-jährige Geschichte der Stiegl-Brauerei in einem interaktiven Museum. Natürlich darf man bei einem solchen Rundgang auch das ein oder andere Bier verkosten. Und wer nach so viel Bier hungrig geworden ist, kann sich im Restaurant mit herzhaften Schmankerln verwöhnen lassen.

4. Mozart-Haus: Was wäre ein Besuch in Salzburg, ohne das Geburtshaus des berühmtesten Sohnes der Stadt zu besichtigen? Auf drei Stockwerken erfährt man im Geburtshaus des Komponisten Details zu seinem kurzen, aber bewegten Leben – wie er aufwuchs, wann er zu musizieren anfing, wer seine Freunde und Gönner waren, seine Beziehung zu seiner Familie, seine Leidenschaft für die Oper und anderes mehr. Das Museum zeigt wertvolle Originalportraits und Dokumente, Erinnerungsstücke aus dem Besitz Mozarts und seine Kindergeige. Wer sich für klassische Musik interessiert, ist hier genau richtig!

Mozarts Geburtshaus Salzburg

Mozarts Geburtshaus © Mapics – fotolia.com

Flugzeug im Hangar-7, Salzburg

Flugzeug im Hangar-7, Salzburg © Pixabay

5. Hangar-7: Zum Schluss noch ein Tipp für alle Technik-Freaks: Der Hangar-7 beherbergt eine Sammlung historischer Flugzeuge, Helikopter und Formel-1-Rennwagen am Flughafen Salzburg. Die außergewöhnliche Architektur des Museums hat den Hangar-7 sogar schon zu einem Wahrzeichen Salzburgs gemacht. Die seltenen historischen Flugzeuge sind sogar alle flugtauglich – und das unabhängig vom Alter. Ein weiteres Highlight des Hangar-7: im Restaurant Ikarus ist jeden Monat ein anderer Spitzenkoch aus allen Teilen der Welt zu Gast, um dem Besucher Höhenfluge in kulinarischer Hinsicht zu bescheren. Hier sollte man nicht nur bei Regenwetter einen Blick riskieren!

2017-07-31T00:29:38+02:00