10 Indoor-Tipps für Sportbegeisterte

Die Tage sind kurz und draußen ist es nass, kalt und ungemütlich – da muss sich jeder Freizeitsportler gleich doppelt überwinden, um die geliebten Outdoor-Sportarten auch im Winter zu verfolgen. Aber es gibt eine Lösung: viele Trendsportarten kann man mittlerweile mit viel Action und Spaß auch in geschlossenen Räumen ausüben. Wir haben 10 Indoor-Tipps für Sportbegeisterte zusammengestellt, damit auch im Winter die sportliche Betätigung nicht zu kurz kommt!

1. Indoor Golf: Ja, auch Golf kann man mittlerweile in einer Halle spielen – dabei kommen Golfsimulatoren zum Einsatz, die den realen Golfschlag mit den herkömmlichen Schlägern und Bällen in eine virtuelle Umgebung projizieren. Ein Computer berechnet anhand von Abschlagswinkel und Schlaghärte die Flugbahn des Balles, die per Beamer auf die Leinwand projiziert wird. Simuliert werden können beliebige 18-Loch-Golfplätze aus der ganzen Welt. Indoor Golf macht nicht nur Spaß, hier kann man im Winter auch seine Abschläge trainieren, damit man nicht aus der Übung kommt.
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2. Indoor Cross Boccia: Jeder hat sie schon einmal gesehen, die südländisch anmutenden älteren Herren, die in Parks Kugeln auf ein bestimmtes Ziel werfen. Cross Boccia allerdings ist da schon etwas aufregender: Die Spielweise ist zwar gleich dem herkömmlichen Boccia, doch gespielt werden kann überall, denn ein Spielfeld braucht es hier nicht. Was im Sommer Strand, Garten, Waldwege oder Felder sind, ist im Winter eben der Hausflur, angrenzende Zimmer, die Treppe oder der ausgebaute Dachboden, denn die Kugeln sind viel weicher und man läuft nicht Gefahr, wertvolle Einrichtungsgegenstände zu beschädigen.

Indoor Tauchen

Taucher © kondratuk – fotolia.com

3. Indoor Tauchen: Für all jene, die sich im Sommer gerne ins Meer stürzen und Unterwasserwelten erkunden, die aber keine Lust haben auf eisiges Wasser und schlechtes Wetter, denen sei das Indoor Tauchen ans Herz gelegt. Im sicheren Becken und bei angenehmen Temperaturen kann man hier bis zu 20 Meter tief tauchen, je nach Tauchhalle. Unterwasser-Ruinen und Skulpturen sorgen im Becken für Abwechslung, in manchen Tauchhallen kann man auch Schiffswracks erkunden, ein Höhlenlabyrinth durchtauchen oder künstliche Unterwasservulkane besichtigen.

Indoor Surfen

Surfen auf den Knien © aon168 – fotolia.com

4. Indoor Surfen: Richtig, auch für das Wellenreiten braucht man keinen Strand mehr und man muss hier auch nicht auf eine günstige Welle warten – die Anlagen fürs Indoor Surfen bieten immer die perfekte Welle mit schönstem Sommerfeeling. Das Flow Riding ist auch für Anfänger geeignet, es gibt Bretter, mit denen man stehend, aber auch kniend oder bäuchlings die künstlichen Wellen meistert. Eine Ausrüstung braucht man nicht – einfach in Badeklamotten ein Board schnappen und los geht’s!

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5. Indoor Mountainbiken: Zugegeben, in Deutschland gibt es noch keine speziellen Hallen für das Mountainbikefahren in einer geschlossenen Umgebung, aber wer dieses Gefühl einmal ausprobieren möchte, kann sich nach Sondershausen in Thüringen begeben: im Erlebnisbergwerk „Glück auf“ hat man die Möglichkeit, unter Tage eine Tour mit dem Mountainbike zu machen. Der Rundkurs ist etwa 1200 Meter lang und findet unter ungewöhnlichen Bedingungen statt, nämlich bei Temperaturen um die 24 Grad, einer Luftfeuchtigkeit von etwa 20-25 %, auf einer spärlich ausgeleuchteten Strecke im Salz und das in einer Tiefe von bis zu 700 Metern. Die ganze Tour dauert etwa 2 Stunden und ist sicher die tiefste Radtour Deutschlands!

Indoor Soccer

Hallenfußball © Kzenon – fotolia.com

6. Indoor Soccer: Für alle Fußballverrückten, die keine Lust auf Winterwetter und matschige Rasenflächen haben, ist Indoor Soccer, auch als Hallenfußball bekannt, eine gute Alternative. In der Halle sind Feld und Tore kleiner, der Rasen ist aus Kunststofffasern und die Mannschaften schrumpfen von 11 auf 5 Spieler. Zudem ist das Spielfeld von einer Bande umgeben, die dafür sorgt, dass der Ball immer im Spiel bleibt; zusätzlich kann man die Bande für Tricks und Pässe benutzen. Beim Indoor Soccer kann man Technik und Ballgefühl besonders trainieren, da viele Ballkontakte auf engem Raum stattfinden.
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7. Indoor Beachvolleyball: Beachvolleyball ist längst zu einer Trendsportart geworden – die man nun auch indoor spielen kann, um sich das Sommerfeeling in die Halle zu holen! Beim Indoor Beachvolleyball wird einfach in einer Halle Sand aufgeschüttet, was die Beine schneller ermüden lässt, und der Ball muss übers Netz. Auch in der Halle gibt es zwei Spieler pro Mannschaft, und der Ball muss nach maximal drei Ballkontakten übers Netz gespielt werden. Hier kommt man beim Beachvolleyball ebenfalls ordentlich ins Schwitzen, und das beste: man braucht auch hier keine Ausrüstung außer lässige Beach-Kleidung!
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8. Schwarzlicht-Minigolf: Wer im Sommer auf jeder Minigolf-Anlage zu Hause ist und gar nicht genug davon bekommen kann, die Hindernisbahnen zu bezwingen, der sollte im Winter mal Schwarzlicht-Minigolf ausprobieren. Diese Variante des Minigolfs wird in einer Halle gespielt, die mit Schwarzlicht beleuchtet wird und die dank einer 3D-Brille zu einer fluoreszierenden Fantasiewelt mutiert. Riesige Pilze, ungewöhnliche Tiere und eine leuchtend bunte Umgebung sorgen hier für den speziellen Kick, während man versucht, den Ball mit so wenigen Schlägen wie möglich ins Loch zu spielen.
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9. Indoor Klettern: Fast schon ein Klassiker unter den Indoor-Sportarten ist das Indoor-Klettern an Kletterwänden bzw. das Indoor-Bouldern, das man bequem und wetterunabhängig in Kletterhallen betreiben kann. Eine Variante dieses abwechslungsreichen Indoor-Sports, die auch für Kinder geeignet ist, sind die Indoor-Hochseilgärten, wo es über Hindernisse einen in der Luft schwebenden Parcours zu bewältigen gilt. Eine interessante Alternative zum herkömmlichen Klettern, bei dem auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen, die sich vielleicht noch nicht so ganz an eine Kletterwand herantrauen.

Indoor Klettern

Kletterwand © industrieblick – fotolia.com

10. Indoor Skydiving: Wem das Fallschirmspringen im Winter zu kalt ist, der kann sich für das Gefühl des freien Falls in einen Vertikalwindtunnel begeben. Ein konstanter Luftstrom lässt einen in diesem Tunnel einige Meter über dem Boden schweben, mit Armen und Beinen wird gesteuert und man kann dadurch auch ein paar Kunststückchen machen – daher auch der Name Bodyflying. Nicht nur für Fallschirmspringer eine ideale Trainingsmethode, sondern auch für all jene eine schöne Möglichkeit, den freien Fall zu erleben, die sich noch nicht an einen Fallschirmsprung heranwagen.

2017-01-02T16:14:21+01:00